Tiroler Gemeindekooperationspreis 2019

IHRE STIMME ZÄHLT


 In zahlreichen Fällen haben sich in Tirol bereits unterschiedliche Formen der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit bewährt.
Und dieses Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft! 

Um Kreativität und Bereitschaft zur Kooperation zu würdigen und gelungene Beispiele aus der Praxis vor den Vorhang zu holen,
wurde der Gemeindekooperationspreis - kurz "GEKO" - ins Leben gerufen und wird nun zum dritten Mal ausgelobt.

Zahlreiche Projekte wurden eingereicht und von einer Fachjury bewertet. Wir danken jeder einzelnen Gemeinde für Ihre Beteiligung.  

Drei Gemeindekooperationen sind nun in der engeren Auswahl.

Voten Sie vom 14. Jänner bis zum 3. Februar 2019 - 23:59 Uhr - für Ihr Lieblingsprojekt.
 

 

 

 

Oetztalpflege

Zu Hause gepflegt werden


Die Gemeinden Sautens, Oetz und Umhausen haben sich entschlossen, gemeinsam ein Zentrum für mobile Pflege zu errichten. Pflegeberatung, Ernährungsberatung, soziale Betreuung und Seniorennachmittage, IT-Fortbildungen, acht Kraftfahrzeuge für die mobile Pflege sowie zahlreiche weitere Leistungen werden dabei angeboten. Das Zentrum befindet sich im Gemeindeamt Sautens und ist barrierefrei erreichbar. Ein gemeindeübergreifendes Projekt, um den BürgerInnen bestmögliche Pflege zu Hause zu garantieren.

2157 Stimmen

Verwaltungskooperation Matrei a.B., Mühlbachl, Pfons

Verwaltungskooperation steigert Qualität


Die drei Wipptaler Gemeinden Matrei am Brenner, Mühlbachl und Pfons forcieren in Zukunft eine enge Kooperation in den Bereichen Bürgerservice, Finanzverwaltung und Personalverwaltung. Jede der Gemeinden übernimmt einen Teil dieser zentralisierten Aufgaben: So wird sich in Matrei das zentrale Bürgerservice, das Standesamt sowie die Finanzverwaltung befinden.  Mühlbachl übernimmt die Personalentwicklung, Pfons die Kooperationsverwaltung. Im Zuge der neuen Aufgabenverteilung können sich die MitarbeiterInnen der drei Gemeinden in Zukunft auf die jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und somit eine noch höhere Qualität erzielen. Darüber hinaus sind gemeindeübergreifende Einrichtungen – beispielsweise Sportplatz und Friedhof – realisiert worden, die gemeinsam genutzt werden können.

2569 Stimmen

Bezirksweite Biomüllsammlung und Aufbereitung zur Energiegewinnung in den Kläranlagen

Aus Biomüll wird Strom

 

17 Gemeinden vom Abfallwirtschaftsverband Kitzbühel haben auf dem Areal des Klärwerks Erpfendorf eine neue Anlage errichtet, in welcher durch die Aufbereitung von Bioabfällen Energie für die Kläranlagen gewonnen wird. Dabei werden Speisereste und Küchenabfälle aus Gastronomie und privaten Haushalten in ein Substrat verwandelt, das in den Kläranlagen des Bezirkes zur Stromerzeugung verwendet werden kann. Die Kläranlagen der Abwasserverbände zählen zu den größten Einzel-Stromverbrauchern der Gemeinden – umso sinnvoller ist es, energiereiche organische Abfälle zu verwerten, um thermische und elektrische Energie zu produzieren und den Stromeinkauf zu reduzieren. Um die Anliefermenge von Speiseresten und Küchenabfällen zu steigern, wurde von allen Gemeinden eine bezirksweite Biomüllsammlung geschaffen. Ein weiterer Vorteil für die BürgerInnen vor Ort: Auch in kleineren Gemeinden kann eine wöchentliche Biomüllabfuhr angeboten werden.

444 Stimmen